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News
1. Buchvorstellung:
„Meine Gedanken können fliegen…“
Wie Legasthenie Flügel bekommt –
die unbekannten Seiten bei ADS, Legasthenie und Dyskalkulie
2. Programmerweiterung:
Davis für Lernanfänger
In Gesprächen mit Eltern und Betroffenen zeigte sich immer wieder, wie groß die Ratlosigkeit im Umgang mit den Lernproblemen ist. Die größte Unsicherheit, die in den Vorgesprächen deutlich wurde, war einerseits die Frage: Ist mein Kind wirklich legasthenisch im Sinne der von Ronald D. Davis beschriebenen Methode? Die zweite nicht weniger wichtige Sorge galt der Zeit nach der Beratungswoche. Wenn die Beratung Erfolg hatte, wie geht es danach weiter? Wo kann man Berichte lesen, gibt es eine Lektüre, die man auch den Großeltern empfehlen kann, damit sie unser Kind besser verstehen. Zu deutlich klang den Betroffenen noch der Satz im Ohr: Euer Kind ist ja nur zu faul, der will einfach nicht lernen!
Diese Erlebnisse waren für mich die Anregung meine eigenen Erfahrungen und die von anderen Betroffenen in Buchform niederzulegen. Aus der Idee ist inzwischen ein 200 Seiten umfassendes Buch geworden, welches im Januar 2007 im Buchhandel erscheinen ist.
Zum Inhalt zählen die Darstellungen der Ausgangssituation der Familie, die Beschreibung der jeweiligen Problematik der Kinder und nach einer Einführung in die mit ihnen durchgeführten Beratungswochen, die Berichte über die positiven Veränderungen dieser Kinder. Außerdem wird der familiäre Gewinn sehr deutlich dargestellt, aber auch der Umgang mit auftretenden Schwierigkeiten (z.B. in den Schulen), die durch die veränderte Situation entstanden sind. Pädagogen, betroffene Eltern und Legasthenieberater haben das Buch begeistert aufgenommen und ich möchte es Ihnen vorstellen, um sie an den Ergebnissen teilhaben zu lassen.

Cornelia Garbe
„Meine Gedanken können fliegen…“
Wie Legasthenie Flügel bekommt – die unbekannten Seiten bei ADS, Legasthenie und Dyskalkulie
Erschienen im Januar 2007 bei
Books on Demand – 16,50 €
ISBN 103: 978-3-8334-6479-9
Zu beziehen über den Buchhandel oder direkt über: corneliagarbe@web.de
„In der Schule hatte sich die Lage inzwischen dramatisch zugespitzt: die Rechtschreibkünste des Sohnes hatten immer schon zu wünschen übrig gelassen, aber jetzt waren seine Texte unlesbar geworden. Wie sollte Theresa ihrem Kind helfen, und wie konnte diese Talfahrt gestoppt werden?
Waren das wirklich die Folgen der Legasthenie, und wo kam diese extreme Verschlechterung so plötzlich her?
Am Ende des letzten Schuljahres hatte Julius ein Vorstellungsgespräch an der Schule des neuen Wohnortes gehabt, seither war er extrem angespannt gewesen. Statt der gewohnten Freundlichkeit war er sehr skeptisch empfangen worden, und auch seine Zulassung für die Schule war nicht von der erwünschten Sympathie getragen gewesen. Man war ihm sehr verhalten und abwartend begegnet. Er hatte deshalb versucht, sich abzulenken. So hatte er sich in den letzten Wochen der Sommerferien mit großem Eifer einem neuen Hobby zugewandt: Sein Ziel war es, auf Hochstelzen laufen zu können. Diese Idee war ihm gekommen, nachdem er Artisten im Stadtpark beim Training zugeschaut hatte. Stundenlang beobachtete er sie bei ihrer Arbeit. Von seinen älteren Geschwistern hatte er deshalb Jonglierbälle zum Geburtstag geschenkt bekommen, und nachdem er sich in den Anfängen des Jonglierens geübt hatte, wollte er nun höher hinaus. Nicht einfach Stelzenlauf sollte es sein, das konnte er ja schon im Kindergarten, nein auf Hochstelzen wollte er laufen können! […]
Jetzt wollte sich Julius also Hochstelzen bauen. Aus den kleinen Stelzen der Kindergartenzeit entstanden sie und sahen extrem dünn und zerbrechlich aus. Wenn er darauf stand, reichte Theresas ausgestreckte Hand gerade noch, um ihn führen zu können, während sich seine andere Hand an der Dachrinne der Garagen entlang hangelte. Für Theresa waren es furchtbare Augenblicke, sie hatte Angst, er würde stürzen. Wäre er gefallen, sie hätte ihn nicht halten können. Seine Füße steckten fest in den Stiefeln, die an den Trittbalken der Stelzen festgeschnallt waren. Ein Abspringen war also unmöglich. Es war eine grausige Vorstellung zu denken, was passieren würde, wenn er stürzte! Zum Glück passierte nichts. Als Theresa mit Julius über die Gefahren seiner waaghalsigen Unternehmungen sprach, war sein ganzer Kommentar: Wenn ich falle, dann brauche ich wenigstens nicht zur Schule zu gehen!...“
„Dass dieses Labyrinth nicht ausweglos bleiben muss, davon soll im Folgenden die Rede sein.“
Ein Auszug aus dem Buch: „Meine Gedanken können fliegen…“
Programmerweiterung:
Seit dem Sommer 2006 biete ich neben Programmen zur Korrektur von:
Lese- Rechtschreibproblemen,
Rechenschwäche,
ADHS,
Schriftproblemen,
Aufmerksamkeitsproblemen,
Hyper- bzw. Hypoaktivität,
Ungeschicklichkeit bzw. Gleichgewichtsproblemen
auch erstmalig Kurse für Lernanfänger, Kinder der so genannten Eingangsstufe und Vorschulkinder an:
Davis für Lernanfänger
Nähere Informationen dazu finden Sie unter Davis für Lernanfänger.
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